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Volksschule dauerte altersmäßig von 6-14 Jahren, also 8 Jahre bis zum Abschluss; die Mittelschule, ab dem Alter von 10 dauerte noch 2 Jahre länger, also bis zum Alter von 16. Das Gymnasium dauerte 5 Jahre länger als die Volksschule, also insgesamt 13 Schulklassen von der ersten Klasse an gerechnet. Nach der Mittelschule hatte man die “mittlere Reife”, als keine ‘Reife’, wie auf dem Gymnasium, wo die ‘höheren Schüler’ zum Abschluss die wichtige ‘Reifeprüfung’, nämlich das damals noch sehr bedeutsame Abitur machten. Das gymnasiale Abitur war zu jener Zeit grundsätzliche Voraussetzung für ein Studium an einer Universität oder beispielsweise Technischen Hochschule. Studienberechtigt waren damals ca. 5-6% aller Schüler. Heutzutage sind es über 50%. (Siehe Wikipedia).
Zeugnisse mit Kommentaren
A3.1 (7. Schuljahr) - Das Zeugnis 3. Jahrgang der Mittelschule - Erstes Halbjahr

Bei der Bezeichung “A3” ist die Mittelschule noch ein bisschen “Aufbauschule”. Im nächsten Halbjahr heißt es dann “M3” und darauf immer Mi statt M - beides bezieht sich auf “Mittelschulzweig”.
1954 - da war ich 12, ab August dann 13. Insgesamt war ich in der 7. Klasse.
Interessant sind die Noten “ausreichend” und “gut”.
Religionslehre: ausreichend. Verständlich, aber nicht wegen der Thematik, sondern wegen dem Lehrer.
Zeichnen: ausreichend. Völlig d’accord!
Leibeserziehung: ausreichend. Was DIE halt darunter verstehen! Meine tatsächlichen sportlichen Fähigkeiten, beispielsweise Schwimmen, galten ja nix.
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Fleiß: gut. Lässt sich erklären durch meinen Privatlehrer Herbert (der mit den Zigaretten vom Wurstbudchen).
Deutsch-schriftlich: gut. D’accord.
Englisch: gut. D’accord - auch wegen dem Lehrer Pohlig.
Algebra: gut. Naja, ‘Algebra’, hm. Aber hinter der 2 steckt sicher auch wieder mein Privatlehrer Herbert.
Physik: gut. dito.
Aufmerksamkeit: gut. Keine Ahnung, was DIE darunter real verstanden haben.
Werken: gut. Lässt sich damit erklären, dass der Klassenlehrer fasziniert war von meinen Laubsägearbeiten, die ich nach Schablone anfertigte und bunt malte.
FAZIT: Also wirklich schlecht ist das Zeugnis nicht. Für meine Verhältnisse und Voraussetzungen eigentlich ganz gut.
Interessant sind auch die Fächer:
Bis auf Ausnahmen erteilte der Klassenlehrer den Unterricht (Klassenlehrerprinzip). Die Ausnahmen bei diesem Zeugnis waren:
Religionslehre, Englisch, Französisch, Physik, Leibeserziehung (teilweise - vgl. Erwin Knauß als Sportlehrer).
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M3.2 (7. Schuljahr) - Das Zeugnis in dem 3. Jahrgang der Mittelschule - Zweites Halbjahr

Was hat sich gegenüber dem vorigen Zeugnis verändert?
Bei Betragen bin ich von 3 auf 2 aufgestiegen (sieh an! Ich wüsste nicht, was ich da geändert haben sollte).
Bei Fleiß bin ich von von 2 auf 3 abgerutscht. (Vielleicht war mein Privatlehrer Herbert inzwischen verstorben und ich machte meine Hausarbeiten seltener - und wenn, dann husch, husch. Schließlich hatte ich eine Menge völlig anderer Interessen als die zeitfressenden Hausaufgaben ordentlich zu erledigen - nicht zuletzt auch meine stetige aktive Mitarbeit in (fast) allen Belangen unseres kleinen Geschäfts: dem Wurstbudchen in der Hauptgeschäftsstraße Seltersweg.
Religionslehre ist jetzt 3 statt 4. Nanu? was ist denn in diesen kuriosen Religionslehrer gefahren (um ihn noch zurückhaltend zu benennen). Hat er gebeichtet: Ich bin hoffärtig gegenüber bestimmten Schülern, wenn sie meinen Unterricht durch ungehörige Zwischenfragen stören? Ich könnte eine ganze Latte seiner Sünden aufzählen, die ihm auch eine Beichte nicht abnehmen könnte, weil sie ja seinen Charakter ausmachten: z.B. Hass und Feindschaft gegenüber anderen. (Vgl. Bedeutung von Sünden im Christentum).
Deutsch bin ich jetzt auch schriftlich 3 statt wie vorher 2 (Verstehe, wer will!).
Englisch von 2 auf 3 abgerutscht. (Lehrer Pohlig war jetzt offenbar schon in die USA entschwunden).
Werken bin ich immer noch 2 (Hab ich wohl nach wie vor meinen Laubsägearbeiten zu verdanken).
FAZIT: Diese Zeugnisse haben mich sowieso damals nicht sonderlich interessiert; meine Mutter sicher auch nicht - ihre Unterschrift war für sie eh nur eine Formalie nebenher. Das Entscheidende war die Versetzung ins nächste Schuljahr - und das steht ja auch da unten bei den ‘Bemerkungen’: versetzt in M4. Im Nachhinein (d.h. heutzutage) interessieren mich diese Zeugnisse schon eher - um sie zu entschlüsseln.
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Mi4.1 (8. Schuljahr) - Das Zeugnis in dem 4. Jahrgang der Mittelschule - Erstes Halbjahr

Was hat sich hier geändert gegenüber dem vorigen Zeugnis?
Plötzlich sind auch Betragen und Aufmerksamkeit auf die Normalnote abgesunken von 2 auf 3. (verstehe wer will! Nach meinem Ermessen sowieso weitgehend willkürlich.)
Religionslehre ist wieder 4 statt 3. (Wie es sich gehört für diesen Religionslehrer)
Englisch ist jetzt 4 statt 3. Der Englischlehrer (nach Pohlig) hat zugeschlagen!
Erdkunde, Französich (schriftlich) sind ebenfalls 4 statt 3
Algebra und Physik sind jetzt 3 statt 2
Werken ist jetzt 3 statt 2 (die Laubsäge hat ausgedient!)
Zeichnen ist jetzt weg als Fach, dafür gibt es nun
Kunsterziehung mit 4 und Kurzschrift eine 5. (An beides kann ich mich auch kein bißchen erinnern!). Endlich mal eine 5 im Zeugnis-Lotto!
FAZIT: Insgesamt wurde ich runtergestutzt auf ein neues Normalmaß: Nullmal die 2, 13 x die 3, 6 x die 4 und sogar 1 x die 5. - Herz, was willst du mehr!
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Mi4.2 (8. Schuljahr) - Das Zeugnis in dem 4. Jahrgang der Mittelschule - zweites Halbjahr

Gegenüber dem ersten Halbjahr 55/56 ist bemerkenswert, dass sich die Führungsnote Fleiß von 3 auf 4 geändert hat. Ich vermute ja, dass Fleiß eine Chiffre für Hausaufgaben machen ist.
Religion ist mal wieder 3 statt 4.
Auch Erdkunde und Englisch sind jetzt mal wieder 3 statt 4.
Geometrie taucht erstmalig auf und zwar mit einer 4 versehen.
Auch Chemie ist neu - auch mit 4.
Kurzschrift mit ihrer 5 ist plötzlich spurlos verschwunden!
FAZIT: Also eigentlich nix wirklich Neues unter der Sonne.
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Mi5.1 (9. Schuljahr) - Das Zeugnis in dem 5. Jahrgang der Mittelschule - erstes Halbjahr

Aha, bei den Führungsnoten habe ich mir 3 mal die 4 eingefangen: Fleiß, Aufmerksamkeit und Ordnung. Das ist schon eine tolle Leistung!
Algebra ist jetzt plötzlich auch 4 statt 3.
Kurzschrift taucht mit einem Mal wieder auf, diesmal sogar mit einer einwandfrei runden 6!
FAZIT: Irgendwie sind DIE hier über Nacht durchgedreht!
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Mi5.2 (9. Schuljahr) - Das Zeugnis in dem 5. Jahrgang der Mittelschule - Zweites Halbjahr

Was hat sich hier geändert
Der markanteste Unterschied ist die Änderung der Noten in Sozialkunde und Geschichte von dauerhaft 3 auf jetzt 2. Das hat seinen guten Grund darin, dass ich mich nunmehr ganz von mir aus, von vornherein, aktiv für diese Fächer interessierte. Denn ich war seit September 1956 (nach der Spanienreise) Mitglied bei der Sozialistischen Jugend Deutschlands Die Falken, und dann dort Gruppenleiter. (Diese Mitgliedschaft habe ich übrigens meinem damaligen Freund Karlheinz Steller zu verdanken).

Erdkunde und Englisch wanderten von 4 zu 3. (Frag bitte nicht warum - ich weiß es nicht!). Es kam bei der Mathematik noch Geometrie mit Note 4 als Kompagnon zur Algebra Note 3 hinzu. Physik wanderte von 3 auf 4. Neue Fächer waren Musik Note 3, geom. Zeichnen Note 4.
Die Leibesübungen waren plötzlich 3 statt 4. Mysteriös! Ob da auch wieder meine neue Realität eine Rolle spielte? Denn beispielsweise die Urkunde der Bundesjugendspiele von 1955, wonach ich einen Sieg im Dreikampf errungen hätte (vom Oberbürgermeister mit Namen Unleserlich signiert), hat DIE überhaupt nicht gejuckt mit ihrer Allzeit-Vier.
Meine Note in Kurzschrift hatte sich, absolut irre, von 6 auf 5 verbessert! - Wahnsinn! echt!
Das Allerinteressanteste ist jedoch, dass Fleiß und Aufmerksamkeit sich wieder von 4 auf 3 beruhigt haben, die Note Ordnung aber immer noch auf 4 steht (was schon was ganz Besonderes ist bei diesen ‘Führungsnoten’). - Dazu eine Anekdote, die das möglicherweise erklärt: Der Klassenlehrer wollte mal meine Hausaufgabe sehen (ich glaube einen Deutschaufsatz), und ich musste ausnahmsweise mal nicht in die Stadt rennen, mir ein neues Heft kaufen, und in meiner Aufregung in das Heft von der falschen Seite aus (der Rückseite) hineinschreiben, weil ich die Hausaufgabe ja zu Hause ‘vergessen’ hatte. Nein, diesmal hatte ich den Aufsatz geschrieben und natürlich auch mitgebracht. Nur konnte ich den in meiner Tasche in dem ganzen Durcheinander von Büchern, Heften usw. einfach nicht finden. Der Lehrer glaubte mir nicht. Und dann sollte ich ihm die Tasche aushändigen. Er packe nach und nach Bücher, Hefte usw. auf seinen Lehrerpult und schaute sie durch - und siehe da: auf dem Boden der Tasche lag ein verkrumpeltes Blatt Papier mit meinem Aufsatz. Die Klasse beobachtete atemlos dieses Schauspiel - und der Lehrer war widerlegt (was für ein schöner Triumph!). Was ich dann beobachtete, werde ich auch nie vergessen: mit welcher artistischen Bravour und Exaktheit, die ihm der Hass eingab, er dann die Bücher und Hefte von einem Meter Entfernung (angewidert) wieder zurück in die Tasche warf.
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Hier ist das Zeugnis vor dem Abschluss-Zeugnis, das man dann auch schon für ‘Bewerbungen’ verschicken konnte.
Mi6.1 (10. Schuljahr) - Das Zeugnis in dem 6. Jahrgang der Mittelschule - Erstes Halbjahr

Was sind die Unterschiede zu vorher?
Zunächst: die Führungsnoten genau wie vorher, fast alles 3, nur Ordnung bleibt hartnäckig bei 4.
Allerdings habe ich jetzt eine 2 mehr bekommen, nämlich in Deutsch schriftlich und jetzt auch noch in mündlich.
Das Wahlfach Französisch ist verschwunden.
Endlich wieder eine 5, diesmal in Physik, vorher 4.
Kurzschrift ist auch weg, dafür gibt es Maschinenschreiben zwar ohne Note, stattdessen ein Hinweis: ”Am Unterricht teilgen.” (Ich kann mich, ehrlich gesagt, nicht im Geringsten daran erinnern!)
FAZIT: Ich denke, die drei Zweier in Sozialkunde, Deutsch s + m, und in Geschichte sind eine Art Schulterklopfen, nach dem Motto: “Immerhin Etwas!”
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Und nun, Tatü, Tusch: das Abschlusszeugnis
Es ist vom Schüler für die Bewerbung geschrieben - hintendrauf ist ein Stempel mit der Beglaubigung, dass alles stimmt.


In diesem Zeugnis wimmelt es nur so von Dreiern!
Sogar die Führungsnote Ordnung wurde von 4 auf 3 reduziert!
Aufmerksamkeit ist spurlos verschwunden.
Religion ist auch weg: Gottseidank auch! (Vgl. meinen Clinch mit dem Religionslehrer, siehe auf der Hauptseite)
desweiteren sind Kunsterziehung, Kurzschrift und Maschinenschreiben spurlos verschwunden.
Geometrie 4 ist geblieben.
Physik ist von 5 auf 4 abgerutscht und Chemie fristet immer noch ihr trauriges Dasein mit einer 4.
geom. Zeichnen abgerutscht von 4 auf 3.
Die 2 hat nur noch Sozialkunde. Deutsch, sowohl s als auch m von 2 auf 3.
FAZIT: immerhin haben sich die Lehrer noch im Rahmen gehalten und mir ein ‘befriedigendes’ Abschlusszeugnis mitgegeben.
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Mit diesem Zeugnis hatte ich den Abschluss und damit die Mittlere Reife. Danke dafür. (“Immerhin Etwas!”)
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Darstellung: Die Revolution von 1848 (die letzte von 6 Seiten)


Urkunde der Bundesjugendspiele von 1955

Pause auf dem Schulhof (1956)
keine Angst: ‘Übersetzung’ ist unten

Es ist 9.35. Schon schellt es - Pause im Schulhaus. Auf den Gängen wird es lebendig. Man hört Stimmen und Türengeklapper. Ich schaue aufs Portal. Langsam ergießt sich der nicht abreißende Strom der Kinder auf den Schulhof. Herüber zu den Fahrradständern wandert mein Blick. Dort spielen ein paar Jungen Nachlauf. Plötzlich fällt mir eine Schar 15 bis 16 jähriger Jugendlicher ins Auge. Ein paar davon trinken Kakao. Zwei besonders lange diskutieren mit hilfenahme fast sämtlicher Glieder am Körper heftig Anscheinend über Politik, denn nur von Politik werden die Gemüter so stark überhitzt.
Zwischen vielen laufenden oder Einzelgruppen von Jungen und Mädchen sehe ich wie zwei Lehrer stetig und ruhig, das Milchflächschen in der Hand, auf- und abwandern. Gerade machen sie wieder eine Wende, als der eine, ich sehe daß es der Rektor ist, einen kleinen Jungen am Ohr packt und ihm bedeutet, das herumliegende Papier aufzulesen.
Neben dem Rektor geht der Klassenlehrer, der jetzt ältesten Klasse im Schulhaus.
Jetzt nickt der Klassenlehrer dem Rektor gerade zu. Auch die Lehrer scheinen wichtige Gespräche zu führen. An dem zweiten Portal, dem an der Turnhalle, sehe ich eine Gruppe engzusammenstehender Mädchen. Ich beobachte sie. Sie sind zusammengehakt und jetzt hängen sie die Köpfe übereinander und tuscheln. Manchmal werfen sie verstohlene Blicke auf die vorbeirennenden älteren Jungen. Auf einmal schellt es wieder, es ist ja auch schon eine Viertelstunde vergangen, und nach abermals 5 Minuten ist der Hof wie ausgestorben.
Kommentar: wie nennt man das? Ich suche einen prägnanten Ausdruck dafür - weder Floskeln noch Textbausteine, sondern schon mehr: Vielleicht passt die Formuierung ‘sprachliche Bausteintypen’ oder ‘Sprachmuster’, die ich mir aus der dt. Sprachkiste herausfischte, und mit denen ich hier herumjonglierte um sie, ohne viel Nachzudenken. zu einem Gesamtgefüge (der Beschreibung) zusammenbasteln.
Wenn man will kann man diese Sprachmuster auch versuchen zu klassifizieren: Sie dienen zur Herstellung von:
- Atmosphärenbeschreibung: “auf den Gängen wird es lebendig”
- Bewegungsbeschreibung: “ergießt sich der Strom der Kinder”
- Beschreibung von Sozialverhalten: “verstohlene Blicke”
- Beschreibung von Rollenverhalten: “daß der Rektor einen kleinen Jungen am Ohr packt und ihm bedeutet, das herumliegende Papier aufzulesen.”
- Szenenbeschreibung: “Ein paar Jungen spielen Nachlauf”
- verdichtender Beschreibung in einem einzigen Ausdruck: “nicht abreißender Strom”
- einer Schlusssentenz: “...und nach abermals 5 Minuten ist der Hof wie ausgestorben”
Ich benutzte also offenbar die Sprache als Werkzeug, um Erfahrungen zu formulieren und zwar mit Hilfe von Modulen in Form von Sprachmustern oder sprachlichen Bausteintypen. Ich denke, diese Methode hatte ich mir aus der Literatur abgeschaut, dass man die Sprache als Werkzeugkasten benutzt, um etwas prägnant zu beschreiben: Die Atmosphäre, die Szenerie und den Ablauf, mit Schwenks und das ‘Heranzoomen’, um in die Details zu gehen.
Die sprachlichen Bausteintypen sind sozusagen die Diener der szenischen sprachlichen Bilder: Z.B. Der Satz “Auf den Gängen wird es lebendig.“ “wird es lebendig” ist ein Sprachmuster, ein Bausteintypus, und insgesamt ist der Satz ein szenisches sprachliches Bild.
Die obige Kopie von dem Entwurfszettel, wurde ziemlich sicher in Schönschrift dem Klassenlehrer übergeben (er war ja unter vielem anderen auch der Deutschlehrer) . Ich weiß nicht, in welchem Zusammenhang es geschah, vielleicht, oder wahrscheinlich, eine Auftragsarbeit. Ich kann auch nicht beurteilen, inwieweit ich in der Klasse mit meiner Art der Beschreibung ein Unikat war, oder ob meine Art der Beschreibung überhaupt vom Klassenlehrer als anerkennenswert galt. Ich denke, er konnte mich überhaupt nicht ernsthaft anerkennen. Das wäre gegen seine ‘Natur’ gewesen, wofür es verschiedene Indizien gibt, die ich hier nicht aufzählen will.
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